Der Reiz des Verbotenen

Kinder und Jugendliche müssen viele Entwicklungsaufgaben und Weichenstellungen für ihr späteres Leben bewältigen, um Zukunftsperspektiven aufbauen und verwirklichen zu können. Sie wollen ihre Kräfte und Potentiale sinnvoll einsetzen. Junge Menschen in der Pubertät reagieren sehr sensibel auf Leistungsdruck, Verunsicherungen, Zukunftsängste und Veränderungen im Selbstbild. Vielfältige Dynamiken und Problematiken können jedoch dazu führen, dass ihre Motivationen sie auch in Gefahr oder in den Bereich des Ungesetzlichen bringen können.

Sieben Motive für die menschliche Motivation, welche auch zu verbotenem Handeln führen können.
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Burnout bei Kindern

Was ist Burnout:

Ein Burnout-Syndrom (ausbrennen“) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.
Das Burnout-Syndrom ist international nicht als Krankheit anerkannt, sondern gilt als ein (Zusatzdiagnose und keine Behandlungsdiagnose) Problem der Lebensbewältigung. Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der aufgrund verminderter Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.
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Von ungelösten Konflikten zur Sucht

1.) Pubertät

Vorpubertät 11-14 Lebensjahr
Sie beginnt, sobald sich erstmalig die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale anzeigt und endet mit der erstmaligen Regelblutung bei den Mädchen, bei den Jungen hingegen mit dem ersten Samenerguss.
Körperliche Veränderungen verunsichern und hormonelle Einflüsse prägen das neue Denken.
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Mobbing

1.) Was ist Mobbing?

Ein Phänomen, das für Schülerinnen und Schüler sehr relevant ist, ist Mobbing (englisch: Bullying). „Meute, randalierender Haufen“, „to mob“ meint „pöbeln“. Mobbing ist eine Subkategorie aggressiven Verhaltens, das von einem Einzeltäter oder einer ganzen Gruppe über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird, mit dem Ziel ein schwächeres Opfer oder eine ganze Gruppe von schwächeren Opfern absichtlich zu schädigen oder zu verletzen…
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Mobbing in der Schule

Fünf häufige Motive für Mobbing

Die Angst vor dem“Fremden“ dem Unbekannten, vor anderen Religionen, Kulturen und den verschiedensten Lebensweisen der Menschen, diese Angst scheint den Homosapiens noch sehr sehr lange Zeit zu begleiten. Zudem will es dem Menschen einfach nicht gelingen in Frieden und Respekt zusammen zu leben. Unsere globale und digitalisierte Gesellschaft wird gesteuert von den verschiedensten Interessensgruppen und wachsenden wirtschaftlichen Zwängen.
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Welche Langzeitfolgen Mobbing für Opfer, Täter/innen und die Gemeinschaft haben kann.

Mobbing ist eine sehr aggressive Form von Gewalt und führt in der Regel zu den verschiedensten  körperlichen und seelischen Auswirkungen. Neben psychosomatischen Erkrankungen(Übelkeit, Bauch und Kopfschmerzen), Angstzuständen (Schulverweigerung, Schlafproblemen) kann Mobbing zu Depressionen und Persönlichkeitsstörungen führen.

Oft kommt es zu selbstschädigendem Verhalten wie „ritzen“ und negativem Selbstbild bis hin zum Selbsthass. Wir gehen davon aus, dass bei 20% aller Suizidopfer in Österreich Mobbing die Ursache war.
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