6 Schritte bei der Behandlung von Mobbing

1. Abklärung und Orientierungsphase

Bei der Abklärungsphase geht es vorwiegend um die Feststellung, ob Mobbing vorliegt oder nicht. Wir machen uns einen Überblick über die Ereignisse und Vorfälle. Führen Einzelgespräche mit der betroffenen Person und seinem Bezugssystem.

2. Es handelt sich um Mobbing in der Schule

Wenn ein Schulkind Opfer von Mobbing geworden ist, gibt es vieles zu beachten. Zuerst einmal ist klar zu stellen, dass nicht das Kind zuständig ist für die Beendigung der Gewalt, sondern die Erwachsenen. Kommt Mobbing in der Schule vor, so ist die Schulbehörde mit verantwortlich. Schulinspektor, Schuldirektor, Klassenvorstand, Schulpsychologie und dergleichen, sowie die Eltern des Kindes und die Eltern des Kindes welches gemobbt haben.

3. Die erste Sitzung wird organisiert.

Bei der ersten Sitzung werden folgende Personen eingeladen: Schulinspektor, Schuldirektor, Klassenvorstand, Schulpsychologie, Eltern oder Bezugspersonen des Kindes und der zuständige Berater/in der Familie.
Die Sitzung findet in der Schule statt.

4. Ziele dieser Sitzung

Aufgrund der vorliegenden Mitschriften über die Mobbingvorfälle wird versucht ein Bewusstsein darüber zu erzeugen, wer in dem vorliegenden Fall Opfer und wer Täter ist. Das gemobbte Kind ist immer Opfer und niemals Täter!

Die Erwachsenen sind bereit das Mobbingopfer zu schützen.

Der oder die Täter werden zur Rechenschaft gezogen, deren Eltern und Erziehungsberechtigten Personen werden über die Vorfälle informiert.

Die zuständigen Lehrer/innen werden Mithilfe von Mobbingexperten sensibilisiert.

Die Schulklasse und deren Gruppendynamik werden bei dem Thema Mobbing von Experten begleitet.

5. Therapeutische Nachbehandlung des Kindes und seines Bezugssystemes.

Gewalterfahrung muss aufgearbeitet werden. Kinder entwickeln oft Symptome welche bearbeitet werden.

6. Abschlusssitzung

Nach 3 Monaten wird überprüft, ob das Mobbing beendet wurde, der Verlauf wird beobachtet und evaluiert.